Kunst & Wirtschaft


Stephanie Katerle

Werdegang

Die 1967 in Karlsruhe geborene Stephanie Katerle begann unmittelbar nach ihrem Abitur, sich der öffentlichen Seite der Kunst zuzuwenden. Mit anderen Künstlern gründete sie die Galerie "Alibi" für junge Kunst. Gleichzeitig begann sie ihr Studium der Publizistik/ Kommunikationswissenschaften und Kunstgeschichte an der Universität Göttingen. Anschließend absolvierte sie das Lehramtsstudium im Fach Kunst in Paderborn. Ihr Schwerpunkt der ersten Staatsarbeit widmete sich intensiv dem Prozesshaften in der Kunst. Die Beschäftigung mit den Abstrakten des Informel in der Druckgrafik legte offen, wie bestimmend Entscheidungsprozesse des Künstlers für die erfolgreiche Arbeit am Werk , das Ergebnis und den kommerziellen Erfolg eines Kunstwerkes sind. Sie finanzierte sich ihr Studium in weiten Teilen durch den Verkauf ihrer großformatigen Malerei. Das prozessorientierte Arbeiten beschäftigte sie auch in ihrer zweiten Staatsarbeit. Sie untersuchte die Bedeutung von künstlerischen Prozessen für die Erweiterung persönlicher Kompetenzen von Lernenden.

Stephanie Katerle

Perspektiven

Als Lehrende ist sie inzwischen seit 15 Jahren dabei, ihr fachliches Profil weiter zu entwickeln. Seit einigen Jahren beschäftigt sie sich umfassend mit der psychologischen Dimension der Kunst, einem Fachgebiet, das im Beratungsbereich immer größere Bedeutung gewinnt. Besonders die Themen „FLOW“, die Leidenschaft im Prozess der Beschäftigung mit einer geliebten Sache und das Management von Entscheidungen und deren Visualisierung durch Kunst sind ihre Fachgebiete. Sie untersucht die Potentiale, die Kunst und Wirtschaft einander bieten können. Ihr Wissen in der künstlerischen Praxis, ihr Forscherdrang für Zusammenhänge von Psychologie und Kunst sowie ihre Erfahrung in der Lehre nutzt sie für ihre Arbeit im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung.