Karrierecoaching
18.05.2009 | Kottmann & Partner

- Coach Thomas Kottmann
Job weg – was tun?!
Waren in den 90er Jahren eher Sachbearbeiter von den Personalabbaumaßnahmen der Unternehmen betroffen, so trifft es nun häufig auch das Management. Dabei werden nicht nur Manager angesprochen, die ihre Zeit bis zum wohlverdienten Ruhestand mit einer großzügigen Abfindung überbrücken können. Die betroffenen Führungskräfte werden immer jünger. Diese Kündigungen werden häufig als Schock erlebt. Wenn der Arbeitsplatz verloren ist und die Notwendigkeit besteht, eine adäquate neue Position zu finden, hilft ein persönliches Karrierecoaching. Dabei gilt es, nicht nur die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz offensiv anzugehen, sondern auch das angeschlagene Selbstbewusstsein wieder aufzubauen und die Angst vor dem beruflichen Neustart zu überwinden.
Im Coaching besteht die Möglichkeit, – in einem geschützten Raum – die ausgelösten Frustrationen und Ängste zu artikulieren und so auch zu "entsorgen".
Ein professionelles Coaching, das beiden Aspekten Rechnung trägt, baut auf folgenden Stufen auf:
Stabilisierung durch Bestandsaufnahme der persönlichen und fachlichen Kompetenzen (Stärken-/Schwächenanalyse)
Berufliche und private Standortbestimmung
Beratung bei der Zielfindung unter Berücksichtigung individueller Vorstellungen und Fähigkeiten
Ausbau eines positiven Selbstbildes
Entwicklung eines gewinnenden Selbstmarketings
Verbesserung des Krisen- und Chancenmanagements
Aufzeigen der möglichen Optionen
Erstellung eines Aktionsplans
Im Coaching besteht die Möglichkeit, – in einem geschützten Raum – die ausgelösten Frustrationen und Ängste zu artikulieren und so auch zu „entsorgen“. Danach werden Chancen und Risiken realistischer eingeschätzt und die Handlungsfähigkeit wird wieder hergestellt.
Die eigenen Ziele müssen vor dem Hintergrund einer selbstbewussten Einschätzung der eigenen Stärken und Potentiale klarer formuliert werden.
Karrierechancen entdecken und nutzen
Sinnvoll ist es, gerade in der heutigen Zeit, mit einer eigenen Strategie Restrukturierungs- und Entlassungsaktionen aktiv zu begegnen, frühzeitig Karriereoptionen zu entwickeln und sich nicht durch Angst und Unsicherheit um den Arbeitsplatz lähmen zu lassen. Aber auch die Unzufriedenheit mit der derzeitigen Situation, ausgelöst durch Unterforderung, nicht eingelöste Versprechungen, Spannungen mit dem Vorgesetzten oder das Gefühl nicht weiterzukommen, sind Gründe, ein Coaching zu buchen. Dort werden in Zusammenarbeit mit dem Coach auch Optionen gefunden, an die der Coachee bisher nicht gedacht hat. Bei vielen Führungskräften hat sich die berufliche Entwicklung aus Zufällen ergeben und die Coachees wissen selbst nicht, was sie wissen, was sie können und wie sie sich selbst am Markt darstellen sollten. Die eigenen Ziele müssen vor dem Hintergrund einer selbstbewussten Einschätzung der eigenen Stärken und Potentiale klarer formuliert werden.
Ein weiterer Grund, der für ein Karrierecoaching spricht:
Macht macht einsam
Wer in Verantwortungssphären schwebt, erfährt selten Kritik oder Widerspruch. Der Coach als Sparringspartner braucht nicht die politischen Spielregeln in einem Unternehmen zu beachten. Diese Unabhängigkeit und Objektivität sowie die Professionalität des Coaches geben dem Coachee schneller die notwendige Sicherheit, um sich auf einen Veränderungs- und Entwicklungsprozess einzulassen, Chancen zu erkennen und somit eine aktive Rolle einzunehmen. Es geht im Coaching nicht um vorgefertigte Lösungsvorschläge, wie ein bestimmtes Ziel erreicht werden kann. Hilfe zur Selbsthilfe heißt die Devise, Förderung von Verantwortung, (Selbst-)Bewusstsein und Selbstreflexionsvermögen.
Thomas Kottmann
